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 Zum selbstgewählten Thema „Guter Boden und reines Wasser rund um Langenlois ergeben hervorragenden Wein, gutes Obst, viele Farbstoffe und Energie" wurden viele Experimente gesucht, geplant, durchgeführt und protokolliert, Powerpoints erstellt, Plakate gemalt, Mindmaps und Filme erstellt. Eine Zusammenfassung unserer Arbeit kann man vor dem Physiksaal auf 13 Plakatwänden bewundern.

 

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Die SchülerInnen haben heimische Böden auf Bodenzusammensetzung, Humusgehalt, Wasserspeichervermögen, Wärmekapazität, Filterwirkung, Teilchengröße, Bodenart, Kalkgehalt, pH-Wert, Nitratgehalt und Phosphorgehalt und deren Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum untersucht. Viel Neues über unsere Böden und Bodenfruchtbarkeit erfuhren wir bei einer Exkursion zum BOKUMOBIL in der Gartenbauschule Langenlois. 

Auch die Wassergüte des Loisbaches vor der Schule wurde sowohl biologisch, durch Fangen von Wasserinsekten, als auch chemisch durch Wasseranalysen (pH-Wert, Nitrat-und Ammoniumwert), Fließgeschwindigkeitsmessungen und Sauerstoffgehaltmessungen festgestellt und dokumentiert. Wir haben auch andere heimische Oberflächenwässer, Brunnen und das Langenloiser Leitungswasser auf pH-Wert, Ammonium-, Nitrit-, Nitrat-, Phosphatwerte  und Gesamthärtegehalt untersucht. Ein großes Thema war natürlich auch die Trinkwasseraufbereitung und Abwasserreinigung, wo uns im Rahmen einer Exkursion sowohl im Langenloiser Wasserwerk als auch in der Kläranlage von den Leitern und Mitarbeitern unsere Fragen beantwortet wurden. Natürlich haben wir das auch im Chemiesaal sofort in Experimenten auch selbst versucht. Die gute Lösungsfähigkeit von Wasser wurde mit der Herstellung von Kristallen zusätzlich bewiesen. Viel Spaß hatten wir beim Herstellen eines Hofmannschen Zersetzungsapparates, der uns Wasser in seine Bestandteile zerlegte und bei der anschließenden Erprobung der entstehenden Gase.

 

 

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Auf unseren guten Böden wachsen auch schöne Pflanzen: Im Herbst haben wir uns buntes und grünes Weinlaub geschnappt und deren Farbstoffe mit Hilfe der Chromatografie getrennt und ihre Aufgaben im Blatt recherchiert. Da die Weintrauben auch gerade reiften, stellten wir natürlich selbst Wein her. Mit verschiedenen Traubenverarbeitungs-  und Gärungstechniken erzeugten wir Weiß- Rotwein und Rose. Weißwein und Rose untersuchten wir mit Hilfe des Biowinzers Herrn Strom auf Alkohol-, Sulfit- und Säuregehalt. Er beantwortete uns beim Weinnachmittag auch viele Fragen zu Wein- und Obstanbau. Den Rotwein haben wir in Grätzelzellen (Farbstoffsolarzellen) zur Spannungserzeugung verwendet. Der übriggebliebene Wein wurde destilliert und anschließend in Licht – und Wärmeenergie umgesetzt – er wurde verbrannt! Dazwischen lernten wir noch über Fotosynthese und Stoffaufbau der Pflanzen mit Langzeitversuchen. Der so entstehende Zucker und die Stärke wurden auch mit verschiedenen Versuchen nachgewiesen.

 

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